Für Geschäftsführer, die ein Budget planen müssen

Was kostet individuelle Software? Eine ehrliche Einordnung.

„Wir haben drei Angebote, und die liegen um den Faktor vier auseinander.“ Das ist kein Einzelfall, sondern meistens ein Zeichen dafür, dass jeder Anbieter etwas anderes verstanden hat. Diese Seite erklärt, was den Aufwand wirklich bestimmt und wie Sie Angebote vergleichbar machen.

Kostenlosen Prozess-Check anfragen
Whiteboard mit Wochenplanung und bunten Haftnotizen
Umfang klären, bevor gerechnet wirdAufwand hängt am Umfang, nicht an der Technologie · Symbolbild
Kleine Fachanwendung
Oft wenige Wochen
Portal mit mehreren Rollen
Typisch 2–4 Monate
Ablösung eines Altsystems
Typisch 4–9 Monate

Das Problem

Warum die Kostenfrage so schwer zu beantworten scheint.

Software hat keinen Listenpreis, weil jedes Projekt einen anderen Umfang hat. Das ist unbefriedigend, wenn Sie ein Budget freigeben sollen. Die folgenden Situationen hören wir in Erstgesprächen besonders oft.

  • Wir haben drei Angebote, die sich um Faktor vier unterscheiden

    Ein Anbieter rechnet mit einem Baukasten und wenigen Anpassungen, der zweite mit einer vollständigen Eigenentwicklung, der dritte hat Datenmigration und Schnittstellen gar nicht eingeplant. Verglichen werden dann Äpfel mit Birnen.

  • Niemand nennt uns eine Zahl, bevor wir ein Lastenheft schreiben

    Ein Lastenheft kostet intern Wochen, und am Ende beschreibt es oft eher Wünsche als den echten Ablauf. Gleichzeitig wollen Sie vorher wissen, ob sich das Projekt überhaupt lohnt.

  • Das Festpreisangebot war günstig, die Nachträge nicht

    Was nicht im Angebot stand, wird als Änderung abgerechnet. Am Ende liegt das Projekt deutlich über dem ursprünglichen Rahmen, und das Verhältnis zum Dienstleister ist angespannt.

  • Über die Kosten nach dem Start hat keiner gesprochen

    Hosting, Updates, Sicherheitspatches und kleine Erweiterungen fallen jedes Jahr an. Wer das nicht einplant, hat nach zwei Jahren eine Anwendung, die keiner mehr anfassen möchte.

Bisherige Lösungen

Warum die üblichen Wege zur Kostenschätzung oft danebenliegen.

Jede dieser Methoden hat ihren Platz. Allein führen sie selten zu einer Zahl, auf die Sie sich verlassen können.

  • Das ausführliche Lastenheft vorab

    Sinnvoll bei Ausschreibungen und klar abgegrenzten Systemen. Für Abläufe, die sich erst beim genauen Hinsehen zeigen, ist es oft zu früh geschrieben und zu teuer erstellt.

  • Das günstigste von drei Angeboten

    Funktioniert, wenn alle Anbieter denselben Umfang verstanden haben. Liegen die Preise weit auseinander, ist das meist nicht der Fall, und das niedrigste Angebot hat oft die meisten Lücken.

  • Die Schätzung nach einem kurzen Telefonat

    Gut als erste Einordnung, ob ein Vorhaben eher Wochen oder Monate braucht. Als Grundlage für eine Budgetfreigabe reicht sie nicht, weil Sonderfälle und Datenlage noch unbekannt sind.

Leistungsbausteine

Was den Aufwand wirklich bestimmt.

Die Programmiersprache spielt für den Preis kaum eine Rolle. Entscheidend ist, wie viel fachliche Logik, wie viele Systeme und wie viele Ausnahmen die Software abbilden muss.

  1. Rollen, Abläufe und Sonderfälle

    Eine Anwendung für ein Team mit einem Ablauf ist überschaubar. Jede weitere Rolle mit eigenen Rechten und jeder Sonderfall wie Teillieferung, Storno oder Freigabe ab einem Grenzwert erhöht den Aufwand spürbar.

    • Anzahl der Rollen
    • Freigabestufen
    • Ausnahmefälle
  2. Schnittstellen und Datenmigration

    Eine gut dokumentierte API ist schnell angebunden, ein altes System ohne Schnittstelle nicht. Auch die Übernahme alter Daten wird oft unterschätzt, vor allem wenn sie über Jahre uneinheitlich gepflegt wurden.

    • Anzahl der Systeme
    • Qualität der API
    • Datenbereinigung
  3. Web, App und Gestaltungsanspruch

    Eine Web-Anwendung im Browser ist meist günstiger als native Apps für iOS und Android. Ein internes Werkzeug braucht eine klare, aber keine aufwendige Gestaltung – ein Kundenportal unter Ihrer Marke eher schon.

    • Browser oder App
    • Offline-Fähigkeit
    • Design
  4. Kleiner erster Umfang statt Gesamtpaket

    Der größte Hebel zum Sparen: mit dem Teil anfangen, der am meisten Zeit kostet, und erst danach erweitern. Wo Standardsoftware einen Teil gut abdeckt, binden wir sie an, statt sie nachzubauen.

    • MVP
    • Ausbaustufen
    • Standard, wo es passt
  5. Laufende Kosten offen einplanen

    Hosting in Deutschland, Wartung, Updates von Frameworks und Weiterentwicklung gehören in jede ehrliche Rechnung. Weil Sie den Quellcode erhalten und mit den Entwicklern direkt sprechen, bleiben diese Kosten planbar und Sie bleiben unabhängig.

    • Hosting
    • Wartung und Updates
    • Quellcode beim Kunden

Software-Kostenvergleich

Wie viel können Sie sparen?

Ihre aktuelle Software
Ihre eigene Software
Zeitraum
So wird gerechnet

Aktuelle Kosten: monatliche Gesamtkosten × 60 Monate. Eigene Software: einmalige Investition + Betrieb & Pflege × 60 Monate.

Ersparnis = aktuelle Kosten − Kosten der eigenen Lösung. ROI = Ersparnis ÷ Investition × 100, über den gesamten Zeitraum. Amortisation = Investition ÷ monatliche Kostendifferenz, auf volle Monate aufgerundet.

Die eigene Lösung ersetzt die bisherige Software ab dem ersten Monat bei gleichen Anforderungen und konstanten Kosten. Einführung und Datenübernahme gehören ins Investitionsbudget; Hosting, Wartung und Weiterentwicklung in den Betrieb. Parallelbetrieb, Preissteigerungen, Finanzierung, Abzinsung und Zeitgewinne sind nicht eingerechnet.

Beispielwerte – durch Ihre tatsächlichen Kosten ersetzen. Alle Beträge netto, kein Angebot.

Zusammenarbeit

So kommen Sie zu einer Zahl, auf die Sie bauen können.

Statt eines Lastenhefts schauen wir uns den echten Ablauf an. Daraus entsteht eine Schätzung, die Sie mit anderen Angeboten vergleichen können.

  1. Kostenloser 1-Tages-Prozess-Check

    Wir verbringen einen Tag mit Ihrem Team und dem Ablauf, um den es geht. Sie erhalten ein schriftliches Konzept mit Kostenschätzung.

  2. Ersten Umfang festlegen

    Gemeinsam entscheiden wir, welcher Teil zuerst kommt und was bewusst später folgt. So bleibt die erste Investition klein.

  3. In kurzen Abschnitten entwickeln

    Sie sehen alle paar Wochen lauffähige Zwischenstände. Änderungen werden besprochen, bevor sie Aufwand verursachen.

  4. Betreiben und gezielt erweitern

    Nach dem Start kümmern wir uns um Betrieb und Updates. Erweiterungen planen Sie dann anhand echter Nutzung statt Vermutungen.

Beispiel

Rechenbeispiel: Wann sich eine Fachanwendung trägt.

Ob sich Software lohnt, hängt weniger am Preis als an der eingesparten Zeit. Die Zahlen sind ein typisches Szenario mit offengelegten Annahmen, kein Versprechen. Mit dem Rechner auf dieser Seite können Sie Ihre eigenen Werte einsetzen.

  • Zeit, die heute verloren geht

    Annahme: 5 Mitarbeitende verbringen je 45 Minuten am Tag mit Abtippen, Suchen und Nachfragen. Bei 220 Arbeitstagen sind das rund 825 Stunden im Jahr.

  • Realistische Entlastung

    Eine Fachanwendung nimmt davon selten alles ab. Bei 50 bis 70 % Entlastung bleiben etwa 410 bis 580 Stunden pro Jahr, die das Team für andere Aufgaben nutzen kann.

  • Vergleich mit dem Aufwand

    Diese Stunden, bewertet mit Ihren internen Kosten, stellen Sie dem Projektaufwand und den laufenden Kosten gegenüber. So sehen Sie, nach wie vielen Jahren sich das Projekt trägt – oder ob es sich nicht lohnt.

Kosten und Dauer

Typische Rahmen für Dauer und Betrieb.

Die Spannen sind Erfahrungswerte für typische Projekte, keine Zusage. Wie Ihr Vorhaben einzuordnen ist, zeigt der kostenlose 1-Tages-Prozess-Check mit einer belastbaren Kostenschätzung.

  • Kleine Fachanwendung oder Schnittstelle

    Ein klar umrissener Ablauf, ein Team, eine oder zwei Anbindungen: meist wenige Wochen bis zur ersten produktiven Version.

  • Portal oder Fachanwendung mit mehreren Rollen

    Kunden, Mitarbeitende und Partner mit unterschiedlichen Rechten, mehrere Schnittstellen: typisch 2 bis 4 Monate. Größere Ablösungen bestehender Systeme mit Datenmigration liegen eher bei 4 bis 9 Monaten.

  • Laufende Kosten

    Hosting, Wartung, Sicherheitsupdates und kleinere Anpassungen fallen jährlich an. Größere Erweiterungen planen wir als eigene Ausbaustufen, damit Sie sie getrennt entscheiden können.

Entwicklung nach Technologie

Bewährte Technik hält die Folgekosten niedrig

Wir setzen auf verbreitete Open-Source-Werkzeuge wie Laravel, React und PostgreSQL. Dafür gibt es viele Entwickler am Markt und keine Lizenzgebühren, was den Betrieb über Jahre günstiger und unabhängiger macht.

Häufige Fragen

Gut zu wissen, bevor die Entwicklung startet.

Warum nennen Sie keine Preise auf der Website?

Weil eine Zahl ohne Umfang mehr verwirrt als hilft. Zwei Projekte mit demselben Namen können sich im Aufwand um ein Vielfaches unterscheiden. Nach dem kostenlosen Prozess-Check erhalten Sie eine Schätzung für Ihr konkretes Vorhaben.

Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand?

Für einen klar beschriebenen ersten Umfang ist ein fester Rahmen gut machbar. Für spätere Ausbaustufen, die sich erst aus der Nutzung ergeben, ist Aufwand mit regelmäßiger Abstimmung meist fairer. Wichtig ist, dass beide Seiten wissen, was drin ist und was nicht.

Wie können wir die Kosten senken?

Mit einem kleinen ersten Umfang, klaren Ansprechpartnern auf Ihrer Seite und Standardsoftware dort, wo sie passt. Auch gut vorbereitete Daten sparen Aufwand bei der Migration.

Ist Standardsoftware nicht immer günstiger?

In der Anschaffung oft ja. Über fünf Jahre gerechnet hängen Lizenzen pro Nutzer, Anpassungen und Umwege neben dem System aber stark von Ihrem Ablauf ab. Wir prüfen vorher, ob ein Standardprodukt reicht, und sagen es Ihnen, wenn das so ist.

Was passiert mit unserer Investition, wenn es OnLouis nicht mehr gibt?

Sie erhalten den vollständigen Quellcode. Weil wir verbreitete Open-Source-Technik einsetzen, kann ein anderer Dienstleister die Anwendung übernehmen und weiterentwickeln.

[ Gemeinsam starten ]

Sie möchten wissen, was Ihr Vorhaben kostet?

Im kostenlosen 1-Tages-Prozess-Check sehen wir uns Ihren Ablauf einen Tag lang an, vor Ort oder remote. Danach haben Sie ein schriftliches Konzept mit Kostenschätzung – und können frei entscheiden, ob und mit wem Sie weitermachen.