Internes Rechnungsprogramm
Rechnungen erstellen, per E-Mail versenden und als PDF ausgeben. Artikel und Beträge werden zentral verwaltet.
Projekt ansehen„Die Kanzlei wartet noch auf die Belege vom letzten Monat.“ In vielen Betrieben wandern Rechnungen als PDF-Anhang, Excel-Liste oder Papierstapel zur Steuerberatung. Wir verbinden Ihr Rechnungsprogramm, Ihren Shop oder Ihr ERP so mit dem DATEV-Umfeld Ihrer Kanzlei, dass Buchungsdaten und Belege vollständig und geprüft ankommen.
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Das Problem
Die Rechnungen sind längst geschrieben, die Zahlungen gebucht. Trotzdem dauert es Wochen, bis die Kanzlei damit arbeiten kann. Der Grund liegt fast immer in der Übergabe.
Ausgangsrechnungen werden aus dem Rechnungsprogramm exportiert, Eingangsrechnungen aus dem Postfach gesucht, Kassenbelege eingescannt. Erst dann geht ein Paket an die Kanzlei.
Umsätze kommen als Tabelle, die Kanzlei erfasst sie in ihrem System neu. Das kostet Honorar und erzeugt Tippfehler, die beim nächsten Abgleich auffallen.
Welches Konto? Welcher Steuersatz? Wo ist der Beleg zu dieser Buchung? Jede Rückfrage unterbricht Ihre Buchhaltung und schiebt den Abschluss weiter nach hinten.
Weil die Daten spät und unvollständig ankommen, liegen aktuelle Auswertungen erst nach drei bis sechs Wochen vor. Für Entscheidungen zu Liquidität oder Preisen ist das zu spät.
Zahlungsanbieter überweisen Sammelbeträge abzüglich Gebühren. Welche Rechnungen darin stecken, rekonstruiert jemand mit Excel – bei hunderten Bestellungen im Monat.
Bisherige Lösungen
Es gibt gute Gründe für die bisherigen Wege. Sie stoßen meist dann an Grenzen, wenn das Volumen wächst oder mehrere Systeme beteiligt sind.
Bei wenigen Dutzend Belegen im Monat ist das überschaubar und die Kanzlei kommt damit zurecht. Mit wachsendem Umsatz wird es zum Engpass, weil jede Zeile von Hand zugeordnet werden muss.
Viele Rechnungs- und Shopprogramme bieten einen Export an. Wenn er Konten und Steuerschlüssel richtig setzt, nutzen Sie ihn. Probleme entstehen bei Sonderfällen, fehlenden Belegverknüpfungen oder wenn Daten aus mehreren Programmen zusammenkommen.
Ihre Steuerberatung kann vieles nachbuchen. Das ist bequem, aber sie kennt Ihre Geschäftsvorfälle nicht so gut wie Sie. Rückfragen und Honorar steigen mit jeder Buchung, die nicht eindeutig ist.
Leistungsbausteine
Eine DATEV-Anbindung ist mehr als ein Dateiformat. Die eigentliche Arbeit liegt in der fachlichen Zuordnung: Welcher Vorgang gehört auf welches Konto, mit welchem Steuerschlüssel und welchem Beleg? Das legen wir einmal mit Ihnen und Ihrer Kanzlei fest.
Möglich sind unter anderem ein Export im DATEV-Format, also ein Buchungsstapel als CSV-Datei, den die Kanzlei importiert, die Belegübergabe an DATEV Unternehmen online oder eine Anbindung über DATEV-Schnittstellen. Für manche Wege ist eine Registrierung oder Zusammenarbeit mit DATEV nötig. Welcher passt, klären wir mit Ihrer Kanzlei.
Jeder Geschäftsvorfall erhält das richtige Erlös- oder Aufwandskonto nach Ihrem Kontenrahmen, etwa SKR03 oder SKR04, und den passenden Steuerschlüssel. Die Regeln stimmen wir mit Ihrer Kanzlei ab und hinterlegen sie zentral.
Zu jeder Buchung gehört das passende PDF. Die Verknüpfung erfolgt über Rechnungsnummer oder Belegfeld, damit die Kanzlei nicht suchen muss.
Bevor Daten rausgehen, prüft das System: Fehlt ein Beleg? Ist ein Konto leer? Passt die Summe zum Rechnungsausgangsbuch? Auffälligkeiten erscheinen als Liste, die Ihr Team abarbeitet.
Buchhaltungsdaten sind sensibel. Die Anbindung läuft auf Servern in Deutschland, Zugriffe sind protokolliert. Fragen klären Sie direkt mit dem Entwickler, und den Quellcode erhalten Sie vollständig.
Zusammenarbeit
Eine Buchhaltungsschnittstelle ohne Steuerberatung zu planen, wäre ein Fehler. Wir binden die Kanzlei bei den Kontierungsregeln und beim Test ein.
Wir sehen uns einen Tag lang an, wie Belege und Zahlen heute zur Kanzlei gelangen, vor Ort oder remote. Danach wissen wir, welche Quellen beteiligt sind und wo die Zeit verloren geht.
In einem gemeinsamen Termin legen wir Format, Kontenrahmen, Steuerschlüssel und Belegverknüpfung fest.
Wir bauen Export oder Schnittstelle samt Prüfliste. Testdaten aus einem abgeschlossenen Monat zeigen, ob die Buchungen so ankommen wie erwartet.
Der erste Monat läuft auf beiden Wegen. Die Kanzlei vergleicht, erst danach wird umgestellt.
Beispiel
Ein typisches Szenario mit offengelegten Annahmen. Wie sich Rechnungen in einer eigenen Anwendung erstellen, versenden und als PDF ausgeben lassen, zeigt unser internes Rechnungsprogramm – dort werden auch Netto- und Bruttobeträge berechnet.
Annahme: 400 Ausgangsrechnungen im Monat, je 2 Minuten für Export, Zuordnung und Ablage. Das sind gut 13 Stunden, verteilt auf die letzten Tage des Monats.
Annahme: 20 Rückfragen der Kanzlei pro Monat, je 5 bis 10 Minuten zum Suchen und Antworten. Mit sauberer Kontierung und verknüpften Belegen sinkt diese Zahl spürbar.
Übrig bleibt das Abarbeiten der Prüfliste – realistisch ein bis zwei Stunden im Monat. Die Daten können dann wenige Tage nach Monatsende bei der Kanzlei liegen.
Rechnungen erstellen, per E-Mail versenden und als PDF ausgeben. Artikel und Beträge werden zentral verwaltet.
Projekt ansehenKosten und Dauer
Der Aufwand richtet sich nach dem Übergabeweg und der Zahl der Quellsysteme. Der kostenlose 1-Tages-Prozess-Check endet mit einer belastbaren Kostenschätzung.
Ein Buchungsstapel-Export aus einem System ist überschaubar. Belegübergabe, mehrere Quellen, Zahlungsanbieter mit Sammelüberweisungen oder abweichende Steuersätze erhöhen den Aufwand.
Inklusive Abstimmung mit der Kanzlei und einem Parallelmonat ist eine erste Version häufig nach 4 bis 8 Wochen produktiv. Ist eine Registrierung bei DATEV nötig, kommt deren Bearbeitungszeit hinzu.
Neue Konten, geänderte Steuersätze oder Formatänderungen erfordern gelegentliche Anpassungen. Dazu kommen Hosting und Wartung.
Entwicklung nach Technologie
Wir entwickeln mit Laravel und PostgreSQL, weil beide sich für nachvollziehbare, regelbasierte Datenverarbeitung gut eignen. Protokolle zeigen jederzeit, welche Buchung wann übergeben wurde.
Häufige Fragen
Nein. Wir entwickeln die Verbindung zwischen Ihren Systemen und dem Übergabeweg, den Ihre Kanzlei nutzt. Ist für eine Schnittstelle eine Registrierung bei DATEV nötig, klären wir die Voraussetzungen vorab mit Ihnen.
Wenn er Konten, Steuerschlüssel und Belege korrekt liefert und die Kanzlei zufrieden ist: ja. Individuelle Entwicklung lohnt sich, wenn Daten aus mehreren Programmen kommen, Sonderfälle falsch kontiert werden oder Belege fehlen.
Die steuerliche Verantwortung bleibt bei Ihnen und Ihrer Kanzlei. Wir sorgen dafür, dass die abgestimmten Regeln korrekt umgesetzt werden, und testen das mit echten Monatsdaten. Die Prüfliste fängt typische Fehler vor der Übergabe ab.
In der Regel nicht viel. Die Kanzlei importiert den Buchungsstapel oder findet Belege in DATEV Unternehmen online vor. Welche Variante sie bevorzugt, fragen wir direkt nach.
Bereits gebuchte Zeiträume bleiben unverändert. Die Anbindung startet mit einem festgelegten Monat. Ältere Belege nachträglich zu übergeben, ist nur sinnvoll, wenn die Kanzlei das ausdrücklich möchte.
[ Gemeinsam starten ]
Im kostenlosen 1-Tages-Prozess-Check gehen wir Ihren Weg vom Beleg bis zur Kanzlei einen Tag lang durch, vor Ort oder remote. Sie erhalten ein schriftliches Konzept mit dem passenden Übergabeweg und einer Kostenschätzung. Unverbindlich.